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| Max Lieberman Deutsche Bundespost Berlin 1972 Mi 434 |
Für Anfänger ist es sicher am einfachsten, mit den Briefmarken des eigenen Landes zu beginnen. Das heißt für mich, dass ich alle Marken der DDR und BRD bis 1990 und dann die darauf folgenden Jahrgänge sammeln möchte. Dazu kommen die Jahrgänge 1945 bis 1949 der Besatzungszonen und nicht zu vergessen, die Briefmarken von Berlin West. Das sind alleine über 70 Jahre aus verschiedenen Postbereichen. Damit ist auch dieses Sammelgebiet so breit, dass man auch hier Grenzen setzen kann, vielleicht möchte oder auch muss!
Da mir Markensammlungen geschenkt wurden, kommen zu dem oben genannten Sammelgebiet noch zahlreiche alte Marken des Deutschen Reiches und zusätzlich noch mehr Marken aus dem Ausland, darunter einzelne von A wie Afganistan über B wie Belgien und so weiter bis Z wie Zentralafrika.
Da stellt sich schon die Frage: wie und was sammeln?
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| BMW 507 - Deutschland 2015 Mi 3147 |
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| Kampfläufer - Mi 153 |
Ich arbeite mit Steckalben, weil mir diese Art als platzsparender erscheint. Bei meinem ersten Besuch einer Briefmarkenbörse erwarb ich für wenig Geld ein Schaubeck-Album mit zahlreichen Marken der BRD. Es ist sehr übersichtlich, seine Marken in solchen Vordruckalben zu sammeln. Gleichzeitig gefällt mir der Platzbedarf dieses Monster-Albums nicht. Es ist so tief, dass es aus dem Regal herausragt und ist wesentlich dicker als die Steckalben. Untergebracht sind die Jahrgänge 1949 bis 1976. Wenn ich dieses Album mitnehmen soll zum Briefmarkentausch, macht schon das Gewicht keinen Spaß.
Daher musste ich schmunzeln, als ich sah, dass die Sammler zum Tausch im Verein mit einem Koffer auf Rollen erschienen. Briefmarken sind ja nur ein winziges Stück Papier und können den Sammler dennoch ganz schön ins Schwitzen bringen.
Noch mehr Platz wird nötig, wenn man Ganzsachen oder Marken im Bögen sammelt. Viele Sammlerstücke werden erst durch die Stempel interessant. Da bleibt die Marke auf dem Brief oder der Postkarte kleben, um den Weg dieser zu verfolgen. Das ist interessant, aber eben platzmäßig auch aufwendiger als im einfachen Steckalbum.
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| Zwergseeschwalbe Mi 1540 |
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| Ringelgans Mi 1541 |
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Seeadler Mi 1542
Am Ende wird jeder Sammler für sich selbst herausfinden, woran er am meisten Freude hat. Heute sammeln viele Briefmarkenfreunde nicht einfach die einzelne Marke, sondern wollen Eck- oder Randstücke aus Bögen haben oder sogenannte Rollenmarken mit Nummer auf der Rückseite. Die Spezialgebiete sind so verschieden, dass die Möglichkeiten des Was und Wie wirklich unbegrenzt sind.
Ach ja, und dann kommt oft noch die Frage, ob man umgestempelt oder gestempelt sammelt. Noch geht das bei mir durcheinander. Einige Jahrgänge habe ich in beiden Varianten. Wie man es macht, ist eine persönliche Entscheidung. Nur eines ist unüblich: man stellt ganze Sätze immer entweder gestempelt oder umgestempelt zusammen. Ein Mix aus beiden in einem Satz habe ich tatsächlich noch nicht gesehen. Ich finde die umgestempelten Briefmarken oft schöner. Dafür sagt ein gut erkennbarer Stempel etwas über die Marke aus. Im Katalog sind die umgestempelten oft die wertvolleren Marken. Es kann aber auch umgekehrt sein. Und nicht zuletzt sind Marken mit Ersttagsstempel zu nennen. Sie sind laut Michel die, die den höchsten Preis erzielen (oder eben kosten).
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| "Tag der Briefmarke" Deutsche Bundespost 1994 |
Zu den Marken:
- 125. Geburtstag von Max Lieberman (1847 bis 1935), Maler und Grafiker - Berlin (West) 1972
- BMW 507 doppelt mit 2 Randstücken, Serie "Klassische deutsche Automobile" 2015
- Vogelmotive: Tierschutz: Bedrohte Seevögel 1991
- portugiesische Marke
- "Tag der Briefmarke" Deutsche Bundespost 1994 - Mi 1764
















